Thesen der ReferentInnen

  • Lassen Sie sich von den Thesen der ReferentInnen des Coaching-Kongress-Thema „Digitale Medien im Coaching“ inspirieren:

     

    Königswege zum Einsatz digitaler Medien im Coaching sind…

    …bewusster und gezielter partieller Einsatz von digitalen Medien zur Unterstützung von Face to Face Coaching (Prof. Dr. Evelyn Albrecht)

    …die Fähigkeiten, auch über die Sinnes-Distanz hinweg ganz und gar beim Klienten zu sein. (Sabine Asgodom)

    „Use what you have – but know how to have to use it!“: Der Einsatz digitaler Medien im Coaching wird sich ebenso rasant in der Vielfalt neuer „Prozesse, Tools & Techniken“ entwickeln, wie die gesamte „Digitalisierungswelle“. Das Arbeiten mit digitalen Medien im Coaching ist dann ein Königsweg, wenn gezielte Kollaborationsdidaktik angewendet wird. Kompetenzentwicklung zur Selbstführung als Königsweg. (Karin Beck-Sprotte)

    …wenn sie neue Einblicke in die reale Lebenspraxis des Coachees eröffnen und der Coach näher an den Alltag des Coachee heranrücken kann. (Peter Behrendt)

    …professionelle Qualifizierung im Online-Coaching; Einsatz von datengesicherten, für die Belange von Coachs entwickelten Plattformen. (Dr. Elke Berninger-Schäfer)

    …wenn Sie als Ergänzung und Bereicherung eines Coachingprozesses eingesetzt werden – zum Beispiel als App, als Foto-Ressourcen-Speicher, als Möglichkeit schnell miteinander zu kommunizieren. (Daniela Blickhan)

    …im Bereich Training, wo es um die Wissensvermittlung geht. (Andrea Frank)

    …wenn die Möglichkeiten der digitalen Medien den eigentlichen Coaching-Prozess unterstützen – nicht ersetzen; wenn im Sinne eines „Inverted Classroom“ die Vermittlung von Wissensinhalten durch digitale Medien und die Reflektion dieser Inhalte im Coaching stattfinden. (Prof. Dr. Simon Hahnzog)

    …eine für den Klienten adäquate Passung seiner Bedürfnisse und dem entsprechenden digitalen Medieneinsatz zu finden. (Prof. Dr. Melanie Hasenbein)

    …zuverlässige Technik, gutes Briefing sowie klare Rahmenbedingungen und Vereinbarungen, und die Bereitschaft sich auf die Besonderheiten der virtuellen Situation einzulassen. (Prof. Dr. Bernhard Hauser)

    …deren Nutzung als Pacing. (Traute Hochwald)

    …wenn sie ergänzend zur Praxis genutzt werden. (Heide Janowitz)

    IT-implementierte Coaching-Instrumente  können Coaches viel Arbeit abnehmen, indem sie Ergebnisse automatisiert auswerten und mit Referenzgruppen in Beziehung setzen – ohne dass dies manuelle Auswertungsschritte erfordert. (Florian Klonek)

    …Kreativität, Offenheit und Experimentierfreude. (Susanne Krause)

    …das professionelle Spiel von Distanz und Nähe. (Dr. Karl Kreuser)

    …an den Interessen des Klienten orientiert und dann eine Möglichkeit in der wunderbaren Vielfalt beraterischer Möglichkeiten. (Jörg Middendorf)

    …analoge Sinnerfahrungen, die den auf lineare Routinen gedrillten Geist des industriellen Zeitalters zunächst grundlegend weiten, um den Herausforderungen auf dem Weg in die Wissensgesellschaft mit mehr Gelassenheit und Vertrauen begegnen zu können. (Birgitt E. Morrien)

    …nicht abzusehen. Wir müssen uns auch als Coaches mit digitalen Medien auseinandersetzen. Blended learning Formate im Coaching könnten ein Zukunftstrend werden. (Jörg Radl)

    …Professionalität, ergänzt um mediendidaktische Kompetenz. (Wolfgang Schindler)

    Wir kennen die Königswege zum Einsatz digitaler Medien im Coaching noch nicht – wir müssen sie suchen (Prof. Dr. Claas Triebel)

    Ein Medium ist ein Medium ist ein Medium. (Thomas Webers)

    …der Mobilität der Klienten Rechnung tragen und bessere Betreuungsmöglichkeiten bieten, die nicht mehr ortsgebunden sind; das Anbieten einer Niederschwelligkeit. (Dr. Peter Westebbe)

    …ein guter Mix aus face to face und digital (Barbara Zuber)

     

    Irrwege zum Einsatz digitaler Medien im Coaching sind…

    …der Glaube, mit digitalen Medien lässt sich Face to Face Coaching bei gleichbleibender Qualität völlig ersetzen (Prof. Dr. Evelyn Albrecht)

    …die Tendenzen, ins Einzel-Training abzugleiten… (Sabine Asgodom)

    „Die Osterhasen-Pädagogik!“: Die digitalen Medien – auch im Coaching –  werden es nicht mehr zulassen durch Kommunikationsschleifen der intervenierenden Fragetechniken den Coachee auf die Suche nach „verstecken Eiern“ zu führen. Ein unreflektierter Wildwuchseinsatz von digitalen Medien im Coaching ist ein Irrweg, da die Komplexitätsfalle auf den Wegen der eigenen Entwicklungspfade zuschnappen wird. (Karin Beck-Sprotte)

    …wenn sie aus Bequemlichkeit zu einer Reduktion der echten „Begegnung“ von Coach und Coachee führen oder Nähe und Einfühlungsvermögen durch digitale Distanz erschwert werden. (Peter Behrendt)

    …die Übertragung von Präsenzcoachingverhalten in virtuelle Räume; Unwissenheit über medial verändertes Verhalten von Klienten und Coachs (Dr. Elke Berninger-Schäfer)

    …wenn sie als Coachingersatz betrachtet werden. Der direkte, vertrauensvolle Kontakt macht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zu 75% des Therapie- bzw. Coachingerfolgs aus. Dieser Kontakt ist nicht digital ersetzbar. (Daniela Blickhan)
    …im Bereich Coaching, wo es darum geht, individuelle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. (Andrea Frank)

    …automatisierte Lösungen – ein Coaching-Roboter oder Coaching-Avatar hat mit dem ursprünglichen Ansatz von Coaching als gemeinsame Reflektion zwischen zwei gleichberechtigten Partnern nichts gemein. (Prof. Dr. Simon Hahnzog)

    …anzunehmen, dass der digitale Medieneinsatz für jeden Klienten geeignet ist. (Prof. Dr. Melanie Hasenbein)

    …die Annahme, virtuelles Coaching ist dasselbe wie Coaching von Angesicht zu Angesicht – nur mit anderen Mitteln. (Prof. Dr. Bernhard Hauser)

    …möglich, wenn man die Komplexität  der Medien unterschätzt. (Traute Hochwald)

    …zu viel Medien, zu viel Technik (Dr. Noni Höfner)

    …wenn Coaches nur digital ausgebildet werden. (Heide Janowitz)

    Digitale oder IT-basierte Messinstrumente sollten den Coaching-Prozess nicht überlagern oder stören. (Florian Klonek)

    …Vorurteile und wenn das Potential des Mediums nicht ausgeschöpft wird. (Susanne Krause)

    …das unprofessionelle Spiel von Distanz und Nähe (Dr. Karl Kreuser)

    …digitale Medien auf Biegen und Brechen im Coaching einzusetzen; eine differenzierte Gestaltung des Coachingprozesses ist notwendig. (Prof. Dr. Ulrich Lenz)

    …geprägt durch Technik-Verliebtheit, die von den Gefühlen und Bedürfnissen des Klienten ablenken und ihn in ein vorgegebenes Schema zwängen. (Jörg Middendorf)

    …der atemlose Ritt auf dem galoppierenden Ross der digitalen Transformation ohne mentale Sicherungssysteme, die uns Ruhe finden lassen im Auge des Orkans. (Birgitt E. Morrien)

    …die Technisierung des Coachings überzubewerten. Das individuelle Vier-Augen-Gespräch von Angesicht zu Angesicht wird es weiter geben. (Jörg Radl)

    Die Vorbehalte gegenüber virtuellen Beratungsangeboten liegen auch in unterschiedlichen Generationen begründet. Die „alte Schule“ an Supervisoren und Coaches fühlt sich in der Regel einem beziehungsorientierten Arbeiten face-to-face verpflichtet. Umso wichtiger ist daher eine wissenschaftliche Evaluation der Chancen und Gefahren des Online-Coachings. (Stephan Daniel Richter)

    Die einfache Übersetzung dessen, was man offline tut in die digitale Welt ist ein langweiliger Irrweg (Prof. Dr. Claas Triebel)

    „Wessen einziges Instrument ein Hammer ist, der wird auf der ganzen Welt nur Nägel finden“ (Watzlawick). (Thomas Webers)

    …Ersatz der f2f-Beratung durch die Online Beratung. (Dr. Peter Westebbe)

    …der Glaube, dass die digitale Welt direkte Beziehungen ersetzen kann. Beziehung und persönliche Bezogenheit im direkten Kontakt sind auch in Zeiten der Generation Y immer noch unersetzbar. Sie dürfen aber durchaus nebeneinander sich ergänzen. (Barbara Zuber)

  • Coaching-Kongress 2018

     

    Banner des Coaching-Kongresses 2018 am 22.-23.2.18

     
    Schwerpunkt: Lebensphasen-orientiertes Coaching

    Wann und wo:
    22.-23. Februar 2018
    Stadthalle Erding
    Alois-Schießl-Platz 1
    85435 Erding bei München

    Erdinger Coaching-Preis:
    Preis für beste Abschlussarbeit und Forschungsarbeit zu Coaching

    TeilnehmerInnen:
    Coachs, Führungskräfte, Unternehmensvertreter aus dem Bereich HR, Studierende, ForscherInnen im Bereich Coaching

    Veranstalter:
    Hochschule für angewandtes Management,
    Fakultät für Wirtschaftspsychologie

    Kontakt:
    orga@coaching-kongress.com

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