Die Erfolgsquote durchgeführter Veränderungen in Deutschland liegt lediglich bei 23 Prozent – über drei Viertel aller Change-Prozesse scheitern, so ein Kernergebnis der Change-Fitness-Studie 2018. Diese schlechte Erfolgsquote legt deutliche Mängel im Change-Management offen. Veränderungen brauchen das Engagement leistungsbereiter und motivierter Mitarbeiter und Führungskräfte. Doch Veränderungszyklen verkürzen sich und die Anzahl komplexe Projekte nimmt zu. Viele Organisationen konzentrieren sich leider effizienzgetrieben zunehmend auf die harten Fakten. Zahlen haben Relevanz – für Menschlichkeit bleibt keine Zeit. Ich bin der festen Überzeugung: Der Mensch muss konsequent in den Mittelpunkt der Veränderungsinitiativen rücken, denn nur wer die Menschen gewinnt, führt Veränderungsprojekte langfristig zum Erfolg.

Mutaree führt regelmäßig Studien zum Change Management durch. An der TED-03-Studie nahmen 271 Führungskräfte und Mitarbeitende aus zwölf Branchen und dreizehn Funktionsbereichen teil. Die Studie stand unter dem Motto „Macht Change Spaß?“ Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass sie im Durchschnitt 60 Prozent ihrer regulären Arbeitszeit für Change-Projekte aufwenden, bei gleichbleibendem Druck im Tagesgeschäft. Tendenz steigend. So kann man erahnen, unter welchem enormen Druck die Mitarbeiter stehen. Neben dieser deutlichen Überbelastung äußern die Befragten auch konkrete menschliche Bedürfnisse in Change-Projekten, die ihrer Meinung nach derzeit unzureichend erfüllt werden. So wird zum Beispiel das Bedürfnis nach Klarheit und Transparenz sehr schlecht erfüllt – auch empfinden die Befragten, dass ihre geleistete Arbeit unzureichende Wertschätzung erfährt.

Wenn sich an diesem Zustand in den Unternehmen hierzulande nichts ändert, führen die notwendigen Change-Projekte zwangsläufig zum Kollaps.

Doch was können Sie und oder ein Unternehmen konkret tun, damit Mitarbeiter motiviert und engagiert Change-Projekte zum Erfolg tragen? Hierüber möchte ich gerne zu Ihnen auf dem Coaching-Kongress sprechen.