Erdinger Coaching-Preis 2014

  • Mit dem Erdinger Coaching-Preis wurden 2014 Forschungsarbeiten aus folgende Bereichen ausgezeichnet:

    • Bester Artikel (peer-reviewed)
    • Beste Abschlussarbeit Bachelor

     

    Die Auszeichnung wurde von der Hochschule für angewandtes Management 2014 erstmalig verliehen.

     

    Ausgezeichnet für den besten Artikel wurde:

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie…Negative Effekte von Coaching.

    Carsten Schermuly_FotoProf. Dr. Carsten C. Shermuly:

    Prof. Dr. Carsten C. Schermuly hat Psychologie (Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie) in Mainz und an der HU Berlin studiert. Seine Dissertation absolvierte er an der HU Berlin. Nach seiner Promotion arbeitete er als Postdoktorand an der TU Braunschweig. Weiterhin war er als Unternehmensberater tätig und als Mitarbeiter eines Bundesministers a. D.. Er ist Professor für Psychologie an der SRH Hochschule Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Teamdiagnostik, Antezedenzien und Konsequenzen von psychologischem Empowerment sowie die Qualität von Personalauswahl- und Personalentwicklungsmaßnahmen.

    Der Artikel:

    Der wissenschaftliche Blick auf die Wirksamkeit von Coaching ist bisher beschränkt. Während in verschiedenen anderen Bereichen (z. B. in der Psychotherapieforschung) auch negative Effekte untersucht werden, findet dies im Coachingbereich kaum statt. In einer Vorstudie wurden potentielle negative Effekte von Coaching ermittelt und anschließend die Häufigkeit, Intensität und Dauer explorativ erforscht. Dazu wurden per Onlinefragebogen 123 Coachings aus der Perspektive der Coaches evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass pro Coaching durchschnittlich zwei negative Effekte auftreten, die jedoch eine niedrige Intensität besitzen. Weiterhin wurden Faktoren erfasst, welche die Coaches als ursächlich für die negativen Effekte wahrnehmen. Dies sind insbesondere Klientenvariablen, aber auch der Umgang des Coaches mit psychischer Erkrankung der Klienten sowie Zeitknappheit. Darüber hinaus besteht ein positiver Zusammenhang zwischen der Anzahl behandelter Themen und der Häufigkeit negativer Effekte.

    Schermuly, C. C. et al. (2014). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie … Negative Effekte von Coaching. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie. Volume 58, Number 1 / 2014

     

    Ausgezeichnet für die beste Abschlussarbeit wurde:

    Welche Kompetenzen braucht ein Coach? Überblick zur aktuellen Forschung und Expertenbefragung

    Frey_Foto_sw_quadratischAndreas Frey:

    Andreas Frey begann sein Studium der Psychologie im Jahre 2008 in Innsbruck und wechselte nach eineinhalb Jahren an die Universität Heidelberg. Dort beendete er 2011 seinen Bachelor in Psychologie und begann anschließend seinen Psychologie-Master  „Organizaztional Behaviour and Adaptive Cognition“. Neben dem Studium arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie. Derzeit sammelt er in einem Praktikum bei der SAP im Bereich Coaching praktische Erfahrungen.

     

    Merz CarolinCarolin Merz:

    Carolin Merz absolvierte von 2008-2011 ein Bachelor-Studium der Psychologie an der Universität Heidelberg. Anschließend setzte sie ihr Studium in Form des Masterstudiengangs „Organisational Behaviour und Adaptive Cognition“ an der Universität Heidelberg fort. Studienbegleitet arbeitete sie bei „KlarText – Beratung und Training“ mit Sitz in Neustadt a. d. Weinstraße sowie als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie des Psychologischen Instituts der Universität Heidelberg.

    Die Abschlussarbeit:

    Es existiert bis dato kein allgemein anerkanntes Kompetenzmodell für den Bereich des Führungskräftecoachings.  Durch die Integration einer umfassenden Literatur- und Internetrecherche sowie Experteninterviews entwickelten die Autoren ein Kompetenzmodell für Coachs. Insgesamt konnten 56 relevante Kompetenzen identifiziert werden, welche differenziert nach Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst/Personalkompetenzen dargestellt und präzise definiert werden. Weiterhin geben die Autoren Handlungsempfehlungen für die Praxis auf Basis der gefundenen Kompetenzen. Das Modell leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und Professionalisierung des Führungskräftecoachings. Das Modell kann zur Gestaltung und Evaluation von Ausbildungsmaßnahmen, zur Evaluation von Coachs oder zur Entwicklung eines Eignungstests für Personen, die den Beruf des Coachs ergreifen wollen, herangezogen werden.

    Merz, C., & Frey, A. (2011). Empirisch fundiertes Kompetenzmodell für den Bereich des Führungskräftecoachings. Bachelorarbeit, Universität Heidelberg

  • Coaching-Kongress 2018

     

    Banner des Coaching-Kongresses 2018 am 22.-23.2.18

     
    Schwerpunkt: Lebensphasen-orientiertes Coaching

    Das Programm für den Coaching Kongress 2018 finden Sie hier

    Wann und wo:
    22.-23. Februar 2018
    HAM Studiencampus
    Steinheilstraße 4-8
    85737 Ismaning bei München

    Coaching-Preis:
    Preis für beste Abschlussarbeit und Forschungsarbeit zu Coaching

    TeilnehmerInnen:
    Coachs, Führungskräfte, Unternehmensvertreter aus dem Bereich HR, Studierende, ForscherInnen im Bereich Coaching

    Veranstalter:
    Hochschule für angewandtes Management,
    Fakultät für Wirtschaftspsychologie

    Kontakt:
    orga@coaching-kongress.com

  • Live auf YouTube

     

    Widget Stimmen zu 2016

    Impressionen vom Coaching-Kongress 2016

  • Impressionen zum Coaching-Kongress 2015
  • Widget Stimmen2 Kopie
  • Widget Kopie
  • Blog abonnieren

     

    Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

  • Save the date 2018

     

    Reservieren Sie sich schon jetzt den Termin für den Coaching-Kongress 2018: 22.-23. Februar 2018.